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Wanderlust – Ich packe meinen Rucksack und nehme mit ...

Endlich ist der Frühling ganz angekommen und bringt sogar einen ersten Vorgeschmack auf den Sommer mit. Gestern war bei uns traumhaftes Wetter! Nachdem mein Liebster eine Woche auf Geschäftsreise war und dann am Samstag wiederkam, haben wir den Sonntag gestern dazu genutzt um das Wetter zu genießen. Also haben wir uns was zu futtern, Wasser, Kaffee und meine Kamera geschnappt und sind rauf auf die Rigi. Das ist ein Berg ganz bei uns in der Nähe. Wir sind natürlich nicht bis ganz nach oben gekommen aber 600 Höhenmeter haben wir gemeistert. Unser Ziel war die Seebodenalp – ein Hochplateau der Rigi mit einer ganz tollen Aussicht.

Rauf ging es die meiste Zeit am Waldrand entlang, worüber ich wirklich froh war, denn die Sonne hat den Aufstieg schon sehr erschwert. Und ich habe (mal wieder) die Sonnencreme vergessen :-( Aber es war wirklich eine sehr schöne Strecke und man hatte immer mal wieder einen neuen tollen Ausblick. Die Obstbäume sahen so aus als wären sie in den letzten Tagen explodiert – überall wo man hinsah war ein Blütenmeer. Zwischendurch sah es tatsächlich auch mal aus wie im Märchen oder so... nicht ganz real irgendwie ^^ Oben angekommen gab es dann auch erstmal leckeren Apfelkuchen!


Klein aber Fein

Mit dabei war mein neuer selbstgenähter Rucksack. Und er hat den Härtetest erfolgreich bestanden. Die Größe ist genau richtig für mich, denn ich nehme auf Wanderungen und Spaziergängen immer so wenig wie möglich mit. Und das darf dann auch nicht stören. Essen und Kaffee hat immer mein ❤-Mann dabei :-)

 

Portemonnaie, Schlüssel, Handy, eine Wasserflasche und ein Jäckchen passen aber locker rein – und es ist immer noch Platz. Den Schlüssel muss man nicht suchen, denn man kann ihn in einen Karabiner einhaken. Das Handy findet in einer kleinen Reißverschlusstasche am Rücken seinen Platz. Da kommt man immer ganz leicht dran. Ich konnte es sogar rausholen und wieder wegpacken ohne den Rucksack abnehmen zu müssen :-)

Die verstellbaren Träger habe ich aus Gurtband gemacht. Bei ihnen hatte ich die Befürchtung, dass sie evtl. einschneiden könnten. Mit der geringen Last, die ich dabei hatte, habe ich sie aber kaum gemerkt. Trotzdem mache ich vielleicht noch abnehmbare Polster für den Bereich der Achseln, falls doch mal was Schwereres in den Rucksack muss.

Geschlossen wird er mit einer kleinen Klappe und einem Magnetverschluss. Darunter kann man ihn aber noch zusammenziehen (dank Ösen und Kordel/Band). Somit ist der Inhalt auch vor fremden Fingern geschützt ;-)

 

Ich habe mir extra die kleine Variante genäht. Das Schnittmuster gibt es aber auch für eine A4-Größe. Die Träger können außerdem aus Kordeln oder einer Kette gemacht werden. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Als Deko-Element hat mein Rucksack an der Klappe unten noch einen kleinen Blätter-Charm.

INFOS ZUM SCHNITT ETC.

(alles selbst gekauft, keine bezahlte Werbung)

 

Stoff: Ikea (dunkelblauer Leinen als Außenstoff und gemusterte  Baumwolle als Futter)

 

Gurtband, Magnetknopf, Karabiner, Schieber, Reißverschluss, Snap-Pap und Ösen: snaply

 

Band zum Zusammenziehen: einfacher Schnürsenkel

 

Schnitt: bag #2 von delari

 

Blätter-Charm: Tedi



Der Schnitt und Probleme

Zum Schnitt selber kann ich sagen: gefällt mir sehr gut! Die einzelnen Schritte werden außerdem gut beschrieben und es gibt auch ab und an sehr nützliche Tipps. Was ich zum Beispiel sehr hilfreich fand war, dass man als Verstärkung des Bodens und der Klappe einfach Snap-Pap nehmen kann! Eine geniale und doch so einfache Idee! Gerade weil ich keine Plastikeinlage da hatte aber dafür halt noch Snap-Pap in einer Farbe, die mir leider garnicht gefiel. Jetzt hat aber auch sie eine super Verwendung gefunden ^^

Das einzige Problem das ich hatte, war wegen des Stoffs und nicht wegen dem Schnitt. Das Leinen verzog sich bei jeder kleinen Berührung extrem und das Zuschneiden war entsprechend anstrengend. Beim Nähen passte dann auch nicht alles zu 100%... aber noch gut genug, damit es klappte. Die Mühe hat sich aber gelohnt, denn ich mag die Struktur von Leinen total gerne und als Rucksack macht es sich noch besser.

Am Rücken (dort wo der Henkel und die Träger befestigt werden) habe ich teilweise acht Lagen übereinander, die meine Nähmaschine aber sehr gut bewältigen konnte. Anders als in der Anleitung (wo Kunstleder verwendet wurde), konnte ich nicht mit offenen Kanten arbeiten – die wären bei dem Leinen ja sofort ausgefranst. Also testet das vorher besser mal, falls ihr den Rucksack nun auch nähen möchtet :-)

 

Was mir jetzt nur noch fehlt ist ein Bauchgurt, damit der Rucksack noch einen etwas besseren Halt bekommt. Mal sehen ob ich ihn nachträglich noch dran nähe. Falls ja bekommt ihr ein Update dazu ;-) 

Den Stoff hatten wir übrigens ursprünglich zum Beziehen unserer Stühle geholt. Davon ist aber so viel übrig geblieben, dass ich mir jetzt eben noch den Rucksack und noch eine weitere Tasche nähen konnte (zu ihr gibt es im nächsten Beitrag ebenfalls ein paar Bilder).

Ich hoffe ihr habt auch noch so tolles Wetter und könnt es etwas genießen!

Bis bald ihr Lieben, eure Steffi

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